Swissfundraising-Seminar: Was Spender von Ihnen wirklich erwarten - Fischkopp-Fundraising macht Sie erfolgreich! 

Fischkopp ist die Umschreibung der norddeutschen Mentalität, dem hanseatischen Handeln im deutschsprachigen Raum. Dabei steht Fischkopp für den ehrbaren hanseatischen Kaufmann, für die Weltoffenheit der norddeutschen Hafenmetropolen und für ein ganz besonders Talent: die Fokussierung auf die Zielgruppen. Egal aus welchen kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichem Umfeld.

«Hamburg ist die Schweiz Deutschlands.» Es gibt viele Parallelen zwischen der norddeutschen Metropole und der urtypischen Alpenrepublik. Beide Destinationen stehen für Geld, Finanzen, für wirtschaftliche Stabilität und für Bürgerdemokratie. Kurzum: für nachhaltigen Erfolg.

«Spender suchen einen sicheren Hafen. Einen Ort in dem sie sich sofort wohlfühlen, in dem sie sicher sind. Egal wie lang der Weg zur Spende war, egal woher die Spender kommen.» Andreas Schiemenz.

Unser Motto

Das Format «Fischkopp Fundraising» beschäftigt sich selbstkritisch, augenzwinkernd und dadurch leicht verdaulich mit den zentralen Fragen in der Gewinnung und Bindung von Spendern. Die drei Hamburger Experten stehen mit Herz und Gehirn für ein nachhaltiges und zukunftsweisendes Fundraising in dem die Erwartungen und Wünsche der Menschen im Fundraising im Zentrum stehen. Und sie sind dem Kodex des ehrbaren Kaufmanns verpflichtet. Der höchste Anspruch in wirtschaftliches Handeln, seit es Wirtschaft gibt.  

Was Spender von Ihnen wirklich erwarten - die vier Schlüssel zum Fundraisingerfolg!

Was brauchen Spender wirklich? Was müssen gemeinnützige Organisationen tun, um im Wettbewerb der Spenden bestehen zu können? Wie können Fundraiser aus einem NEIN ein bedingungsloses JA machen? Es sind vier Schlüssel die den Erfolg möglich machen: die richtige Positionierung der Organisation, die zielgerichtete Ansprache der Unterstützer, eine gute Strategie und die beste Geschichte. Aber wie macht man das? Und was erwartet der Spender? Wir nennen Ihnen die wichtigsten Punkte und geben Ihnen die Schlüssel des Erfolgs in die Hand. 

Workshop 1: Butter bei die Fische! Wie Sie Ihren Gönnern Geschichten so erzählen, dass S(s)ie wirken...

In Hamburg erzählt man sich Döntjes, das steht für Geschichten. Aber wie erzähle ich meinen (Groß-)Spendern die richtigen Geschichten, wie sorge ich dafür, dass meine Ansprache sie auch erreicht? Jörg Schumacher war 18 Jahre lang Journalist, unter anderem als Chefredakteur bei Bauer Media, dem Jahreszeiten Verlag und Axel Springer. Er ist Profi in der Aufbereitung und Darstellung von Informationen und der Ansprache von Zielgruppe. Sein Credo: Marke und Fundraising sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Zukunft gemeinnütziger Organisationen. Aber erst durch eine gute moderne Kommunikation werden sie wirksam. Wie man diese Faktoren erfolgreich zusammenführt und warum uns die Begriffe Content Marketing und Storytelling keine Angst machen sollten, erklärt er Ihnen in seinem Workshop.

Zur Person: Jörg Schumacher ist Wahl-Hamburger und lebt seit über 30 Jahren an Alster und Elbe. Als Kommunikationsberater und ehemaliger Journalistischer Direktor des Institutes für Verbraucherjournalismus (IfV) berät Verbände und Institutionen bei der Kommunikation mit dem Verbraucher.

Workshop 2: Sand im Getriebe: Wie sie typische Pleiten, Pech und Pannen sicher umschiffen.

Erfolgsgeschichten Ihrer Kollegen haben Sie häufig genug gehört, und das obwohl viele für Sie nicht kopierbar sind, wegen ihrer einzigartige Ausgangslage. Leider hört man viel zu selten von Fehlern im Fundraising, was besonders schade ist, weil die Fehler sich meistens gleichen und häufig von Kollegen wiederholt werden.

Tom Neukirchen schildert 10 solcher typischen Fehler, die häufig begangen werden. Doch das können wir uns heutzutage nicht mehr leisten, denn die Zahl der Spender und Neuspender ist begrenzt. Wir müssen daher Spender an allen touch points überzeugen, sonst wird das Fundraising durch hohe Verlust- und Abbruch-Rate mittelfristig unrentabel.

Mit den Teilnehmern diskutiert Tom Neukirchen die vorgestellten Fehler und stellt Lösungsvorschläge vor. Er ist der Überzeugung, dass nur die Vermeidung von Fehlern zu echter Meisterschaft führen kann. 

Zur Person: Tom Neukirchen lebt elbnah und fußläufig vom Fischmarkt entfernt. Er ist Fundraising-Berater, Interims-Manager und Dozent. Sein Steckenpferd ist die Spenderorientierung: er hilft NGOs zu erfahren, was ihre Spender wirklich wollen.

Workshop 3: Verkaufen wie Aale Dieter! Überzeugen im Gespräch mit den dicken Fischen..

Waren Sie schon einmal auf dem Hamburger Fischmarkt? Bereits in aller Herrgottsfrühe sammeln sich hunderte Frühaufsteher oder Wachgebliebende um den Stand von „Aale Dieter“ – der Inbegriff des Hamburger Fischmarkts. Die Faszination an Aale Dieter ist seine überzeugende Ansprache an sein Publikum. Niemand kann an seinem Stand vorbeigehen, jeder bleibt stehen und ist fasziniert von der klaren Ansprache des Fischverkäufers.

Eine solche Faszination können Fundraiser auch im direkten Gespräch bei Großspendern und Unternehmern wecken. Der Workshop führt ein in die Faszination des persönlichen Gebergespräches und macht deutlich, welche Erwartungen die Fundraiser in solchen Situationen erfüllen müssen. Die richtige Vorbereitung auf ein Gespräch, eine optimistische und professionelle Haltung sowie ein strukturiertes Gespräch sind die drei wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg. Der Workshop zeigt auf, wie auch schon im ersten Gespräch erfolgreich Spende eingeworben werden können. Quick & Friendly – so wie es die Geber erwarten.

Zur Person: Andreas Schiemenz ist norddeutsch seit seiner Geburt und lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Hamburg Eimsbüttel. Seit über 40 Jahren ist er Verkäufer, seit fast 30 Jahren im Fundraising operativ und strategisch erfolgreich. In der Philanthropieberatung berät er vermögende Persönlichkeiten und Unternehmer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Mittags: Den Schnack musst du drauf haben – der perfekte Auftritt 

Monolog war gestern! In jedem Gespräch geht es darum, eine Verbindung zu schaffen. Schlagfertigkeit und Intuition sind die Hauptkomponenten für einen erfolgreichen Dialog mit den Zuschauern. In diesem Modul lernt man sich selbst zu vertrauen und wie die Welt der Improvisation funktioniert.

TN: Branchenlüge Dialog-Marketing.
In Wahrheit machen wir fast nur Monologe oder sehr einseitig zielgerichtete Dialoge. Und erschreckend wenige Fundraiser haben das Ohr am Spender und häufiger mal direkten Kontakt zu Spendern. Wir verbarrikadieren uns hinter unserer geölten Massen-Marketing-Maschinerie. Doch das wird für die Zukunft nicht reichen. Die Zeichen stehen auf Partizipation und Permission. Wir müssen mehr echten Dialog anbieten, mehr zuhören, mehr Bedürfnisse eruieren.

AS: Wie jedes Fundraising-Gespräch ein Erfolg wird!
Egal mit wem eine Fundraiserin oder ein Fundraiser ins Gespräch kommt. Der Gesprächspartner hat eine klare Vorstellung von der Rolle eines Spendensammlers. Die Erwartungen der Gesprächspartner zu erfüllen und die emotionale Seite des Gegenüber ansprechen sind die beiden Erfolgsfaktoren im Spendergespräch. Wie bereits das erste Gespräch zu einer Spende führen kann, zeigt die Quick & Friendly Strategie.

JS: Be Yourself – Glaubwürdigkeit als Grundlage für den Erfolg!
In Zeiten digitaler Überfrachtung mit Mails, Videos und sozialen Netzwerken wird der persönliche Kontakt immer wichtiger. Aber wie trete ich auf? Wie positioniere ich mich richtig? Wichtig ist die Glaubwürdigkeit. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn die Zuhörer werden feinfühliger und merken immer mehr, wer authentisch und glaubwürdig ist und wer nicht. Die Aufgabe: Bewusstsein schaffen, für ein tiefgreifendes Fundament als Grundlage für jedes Gespräch. 

Abschluss: Der Fisch stinkt vom Kopf! Was Führung leisten muss...

Wir von der Waterkant wissen: Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig. (Lucius Annaeus Seneca). Und ohne klare Führung kann auch keine NGO größeren Erfolg haben.

Und jeder von uns trägt ein Stück zur Führung bei. Manche von ganz oben, manche aus der Mitte heraus und manche schaffen es, auch aus einer untergeordneten Position heraus zu führen, um den Erfolg einer Organisation sicherzustellen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Führungs-Potenzial aus diesen drei Positionen heraus nutzen können.

Kosten

CHF 600 für Mitglieder Swissfundraising, CHF 900 für Nichtmitglieder (inkl. Dokumentation, Kaffee und Mineral im Seminar, Gipfeli und Früchten in den Pausen sowie Mittagessen ohne alkoholische Getränke). Die Teilnehmerzahl ist auf 16 beschränkt.

Datum:   14. Juni 2017
Beginn:   09:00
Dauer:   Das Seminar dauert bis ca. 17:00.
Eintrittspreis:   600 / 900

Kursaal Bern, Raum: Boardroom Opus

Bern


Freie Plätze: 16 / 16

Anmeldung »

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