UN Women – mehr Aufgaben, mehr Mittel, mehr Wirkung

16 Jul 2010

Mit der Fusion von vier Organisationen – darunter UNIFEM – zur Organisationseinheit UN Women werden zwei zentrale Ziele erreicht: Das Engagement für die Chancengleichheit und gegen die Diskriminierung von Frauen wird weltweit verstärkt. Der Reformprozess bei den Vereinten Nationen kommt voran. Hand in Hand mit der Neuorganisation wird eine progressive Erhöhung der finanziellen Beiträge erwartet. Auch das Engagement der Schweiz ist gefragt.

Die Schaffung der neuen Organisationseinheit UN Women ist Teil des Reformprozesses bei den Vereinten Nationen, für den sich auch die Schweiz stark engagiert. UN Women soll die operative Tätigkeit anfangs 2011 aufnehmen und sich verstärkt und gezielt gegen die Diskriminierung und für die Stärkung von Frauen einsetzen. Der erhöhte Stellenwert im gesamten UNO-System wird durch die Besetzung der operativen Leitung durch eine Person im Rang eines Unter-Generalsekretärs betont.

UN Women in der Schweiz
UNIFEM, der UN-Entwicklungsfonds für Frauen, ist die grösste der vier Organisationen, die ihr Know-how bei UN Women einbringen. Die bisherigen UNIFEM-Projekte werden unter dem neuen Dach fortgeführt. Über das Nationale Komitee hat UNIFEM seit Jahren auch ein Sprachrohr in der Schweiz. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Informationsarbeit und der Unterstützung von Projekten zur Bekämpfung der Gewalt an Frauen in Afrika, Asien und der Karibik.

Mehr Finanzen nötig – auch von der Schweiz
Damit UN Women ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, soll Hand in Hand mit der Neuorganisation das Budget schrittweise erhöht werden. Dazu sind Mittel der UNO sowie höhere freiwillige Beiträge nötig. Das Schweizerische Komitee für UNIFEM hofft, dass auch die Schweiz ihren Beitrag aufstocken kann.


Kommentare:
Bisher sind keine Einträge vorhanden.

TOPPrintversion*